1990: Windows 3.0


Im Mai 1990 erschien Microsoft Windows 3.0 und setzte sich als Standard GUI für den PC durch. Die Bedienelemente waren jetzt schattiert um einen 3D Effekt zu erreichen und die

In einigen Details ist Windows sehr von der Apple Macintosh Toolbox beeinflußt worden, wie z.B. die Ressourcen oder die BeginUpdate und EndUpdate Paare beim Neuzeichnen des Fensterinhalts.

Wie schon bei Digital Research mit GEM, kam es auch hier zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Apple, die sich auf alle Windows Versionen erstreckte und erst 1992 abgeschlossen wurde.

Die Ressourcen von Microsoft waren weiterhin zu sehr an das OS/2 Projekt mit IBM gebunden, so daß einige Zeit keine günstige Entwicklungsumgebung für Windows zur Verfügung stand: Zum Debuggen benötigte der Microsoft C Compiler zum Beispiel ein externes Terminal und er war zudem verhältnismäßig langsam und normalen PCs.

Objekt-orientierte Bibliotheken kamen erst 1991 ("Object Windows Library" von Borland) und 1992 (Microsoft Foundation Classes) hinzu.

Technisch betrachtet zum NeXT Cube ein Rückschritt, aber erschwinglicher. Heute, im Jahr 2007, ist Microsoft immer noch dabei Apple hinterher zu rennen. Zugegeben, auf der PC Plattform haben sie auch eine Menge Probleme, die Apple nicht hat.